„Lavendel trifft Frühling“ – Yak Lace von Pascuali

lavendelschalpascuali

Wenn man so an Wolle denkt, dann doch eher an die von Schafen oder Baumwolle, vielleicht noch eine meiner veganen Wollalternativen, aber an Wolle von einem Grunzochsen denkt doch wohl eigentlich niemand!

Wenn ich aber von Yak-Wolle spreche, dann gehen bei den passionierten Strickern schon die Augen weiter auf und es klingt interessant, oder?

Yak ist eine zentralasiatische Rinderart und wegens ihrer Grunzlaute werden diese domestizierten Rinder auch Grunzochsen genannt. In der tibetischen Sprache bezeichnet Yak allerdings nur das männliche Tier, deswegen Grunzochse.

Meine Yak-Wolle ist von Pascuali, einer Wollmarke, die großen Wert auf die Qualität ihrer Wolle und auf den biologischen und nachhaltigen Gesichtspunkt setzen. Pascuali hat eine eigene Yakfarm, dort werden die Tiere artgerecht gehalten und das geschorene Rohgarn wird ausgekämmt und dann zu einem Garn versponnen, das man mit dem edlen Garn der Kaschmirziege gleichsetzen kann. Obwohl aus dem Garn wunderbar leichte und weiche Strickstücke entstehen, wärmt das Material doch sehr!

Schaut einmal, in diesem Video könnt ihr sehen, wie so ein Tier aussieht und gleichzeitig auch die Yak-Farm von Pascuali bewundern.

Yak-Lace gibt es in vielen sehr schönen Farben. Sie hat eine Lauflänge von 400m auf 50g, ist also bestens für alle zarten und luftigen Projekte geeignet. Wunderbar machen sich zarte Loch- und Ajourmuster. Selbst größere Stolen oder Tücher haben nur wenig Gewicht und hängen sich beim Tragen auf keinen Fall aus. Bei einem Preis von 13,99 Euro je Strang ist sie sicherlich etwas hochpreisiger, aber dieses wunderschöne Garn ist jeden Euro wert! Und ich habe für meinen schmalen, aber doch langen Schal nicht mal einen Strang aufgebraucht. Es sind noch 4g übrig 🙂

Ich habe euch die Firma Pascuali ja schon in einem meiner früheren Beiträge vorgestellt, aber nun habe ich gesehen, dass es Photos von der ganzen „Pascuali-Familie“ gibt. Ich finde es immer ganz schön,wenn man ein Bild vor Augen hat und weiß, um wen es sich dreht. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Lotte Pascuali, die eine Art Sicherheitsbeauftragte ist. Sie überwacht alle Produktionsabläufe und sorgt gleichzeitig für die Gesundheit der „Familie“, indem sie zu körperlicher Betätigung und regelmäßigen Pausen animiert! Schaut mal das Bild rechts unten, ist sie nicht goldig? Gut, dass meine Bloggerkatzen-Oma neben mir friedlich schnarcht und nicht sehen kann, dass ich einen Hund anhimmle 😉

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Pascuali bedanken, die mir die Wolle für mein Projekt zur Verfügung gestellt haben.

Denn selbstverständlich habe ich die Wolle für euch auch getestet! Lange habe ich mir überlegt, was ich daraus machen soll. Ihr kennt ja meine Theorie, dass die Wolle irgendwann von selber preisgibt, was sie werden möchte und so ist aus meinem zarten Yak-Strang eine kleine Stola für das Frühjahr geworden. Eigentlich bin ich ja nicht so der Lacestricker, aber schon bei meinen Stulpen aus Kaschmir hat es mir dieses  einfache Lochmuster angetan. Die Schlichtheit unterstreicht das edle Garn und ist nicht so übermächtig, dass man sein Augenmerk mehr auf das Muster als auf das Garn legt. Leider ist das Photo nicht so gut gelungen, es fehlte halt das Model, aber ich werde bei nächster Gelegenheit ein richtiges Tragephoto machen!

Hier eine Detailaufnahme des Musters.

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Ich habe für den Schal eine Nadel in Nadelstärke 2,5 benutzt.

Der Schal „Lavendel trifft Frühling“ ist ideal für kühlere Tage, wo kein richtiger Schal mehr benötigt wird, aber man doch noch gerne etwas um den Hals hat. Zudem eignet er sich hervorragend als kleines wärmendes Accessoir. Die Farbe „Lavendel“ ist so dezent, dass sie bei anderem Licht manchmal wie ein schönes Grau schimmert, ist also auch nicht zu aufdringlich.

Als ich den Schal fertig hatte, war mein dringendes Bedürfnis, mit „dicken“ Nadeln und „dicker“ Wolle zu stricken. Bei so dünner Wolle und so einem einfachen Muster ist das Projekt zwar fernsehtauglich, aber es zieht sich auch ein bissel dahin. Ich packte also anschließend gleich das Sockenprojekt aus, zwar auch keine dickeren Nadeln, aber dickere Wolle. Ich fasste die Wolle an und dachte, ich habe mit Seil gestrickt, so rauh und borstig kam es mir vor. Dabei war es einfach nur ganz normale Sockenwolle, die eigentlich auch nicht so kratzig ist, aber nachdem man diesen weichen und zarten Hauch von Nichts in der Hand hatte, kommt einem alles unendlich hart und kratzig vor!

Es gibt Yak-Wolle auch noch in dickerer Qualität, die Yak Mongolia, die 200m auf 100g Lauflänge hat.

Ich kann euch nur ermutigen, euch auf der Seite von Pascuali umzusehen. Nicht nur wunderbare Wolle, sondern auch direkt fertige Garnpakete kann man dort erwerben. Aber kommt mir nachher nicht und jammert, dass eure „to-do-Liste“ gewachsen ist! Sehr angenehm finde ich auch die Beratung, die man ja sonst nicht so bei einem Online-Einkauf hat. Bei Pascuali gibt es einen Live-Chat und die Beratung über E-Mail und Telefon. Also das rundum sorglos Paket! 🙂

Nun habe ich euch sicher neugierig gemacht und ihr wollt euch auch einen kleinen Hauch von Nichts erschaffen. Die Wolle könnt ihr hier mit einem Klick erwerben!

Viel Spaß beim Stöbern!

Es grüßt euch aus der Sofaecke

Heike

 

 

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