Last-Minute-Kekse! Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

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Was wäre Weihnachten ohne selbstgebackene Kekse? Habt ihr schon gebacken oder fehlt euch noch eine zündende Idee? Ich hätte da einen Tipp für euch! 

Das Buch „Weihnachts-Bäckerei“ aus dem Gräfe und Unzer Verlag versteckt zwischen zwei Buchdeckeln wunderbare Rezepte für die Weihnachtsbäckerei. Aber nicht nur; sondern ich finde, es sind auch Rezepte dabei, die das ganze Jahr schmecken!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Gräfe und Unzer Verlag bedanken, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Ich backe gerne und auch so oft sich die Gelegenheit bietet, eigentlich das ganze Jahr. Aber in der Adventszeit sind es die Kekse und der Lebkuchen, die es nicht nur mir abgetan haben, sondern der ganzen Familie. Das Backritual und auch der leckere Duft nach Gewürzen und Gebackenem sind eng mit Weihnachten verbunden. Schon in meiner Kindheit hat meine Mutter riesige Mengen Teig durch einen Fleischwolf gedreht und am Ende kamen leckerste Plätzchen dabei heraus. Auch Ausstecherle waren bei uns sehr beliebt und wurden von der kleinen Heike mit Hingabe dekoriert.

Heute müssen die traditionellen Kekse auf jeden Fall dabei sein, aber es dürfen auch mal andere sein, neue, die man noch nicht kennt. Bei uns sind eigentlich jedes Jahr immer ein paar neue Sorten dabei, von denen man irgendwo gelesen oder von jemandem erzählt bekommen hat.

In dem Buch von Franziska Schweiger wird man auf jeden Fall fündig und möchte am liebsten gleich alle Rezepte nachbacken. Nicht nur Kekse, sondern auch Kuchen, Torten und was man sich sonst noch an süßen Leckereien so für Weihnachten wünschen kann, findet man in diesem Buch.

Franziska Schweiger ist gelernte Konditorin und Patissière. Ihr Oma hat ihr die Leidenschaft fürs Backen in die Wiege gelegt. Heute führt sie mit ihrem Mann,  TV-Koch Andreas Schweiger, das Sterne-Restaurant „Schweiger²“ in München. Ein Backbuch zu veröffentlichen war ein Traum von ihr, den sie sich hiermit erfüllt hat und für uns damit so manchen Kekstraum!

Aber nun zum Buch!

Das Cover läd schon zum Naschen ein und ist sehr ansprechend in braun mit Keksbildern designt. Nach einem kleinen Vorwort verrät uns die Autorin, wie man die beste Schokoladenglasur macht und wie man sich sein eigenes Weihnachtsgewürz herstellen kann. Beide Sachen werden dann später bei  Backen benötigt!

Im 1. Kapitel „Ausgerollt und Ausgestochen“ finden wir dann alle Arten von Keksen, die wir in irgendeiner Form mit Nudelholz und/oder Ausstechern bearbeiten müssen. Beschrieben werden z. B. Ewigkeitskekse mit Pistazien, Gewürzkarten, Fruchtschnitten und noch vieles Leckere mehr.

Im 2. Kapitel „Feines aus der Tülle“ ist der Spritzbeutel ein wichtiges Werkzeug. Mandelbusserl, Schoko-Macarons, Spritzgebäck, Makronentartelettes mit Lemon Curd und noch vieles mehr verwöhnt hier den süßen Gaumen.

Das 3. Kapitel „Von Hand geformt“ stellt uns dann z. B. leckere Vanillekipfel, Koriandertaler mit Kardamom, Wiener Kaprizen mit Haselnüssen und Orange Noir mit feiner Zuckerhülle vor.

Im 4. Kapitel wird „Gerührt und Geknetet“. Lebkuchen nach Mama Lisa, Liegnitzer Bomben, Gewürzzwieback mit Schokolade und Zimtwaffeln mit Quitten-Emulsion sind nur einige der hier vorgestellten Köstlichkeiten.

Das 5. und letzte Kapitel ist dann für alle besonders interessant, die wie ich gerne mal die Zutaten „etwas“ zu reichlich berechnen und dann noch jede Menge leckeres Backwerk nach Weihnachten übrig haben. „Der feine Rest vom Fest“ stellt uns ein paar Rezepte vor, die man aus Resten machen kann. So leckere Sachen wie X-mas Granatsplitter aus Stolle und Makronenresten oder Zimtstern-Knusper-Crunchy.

Ich finde dieses Buch mehr als gelungen. Es werden zwar viele traditionelle Backwerke vorgestellt, aber man bekommt mindestens ebenso viel neue Inspiration! Viele dieser wunderbaren Kekse und Backträume sind durchaus auch ganzjahrestauglich!

Selbstverständlich habe ich auch etwas ausprobiert:

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Schneckerl mit Backpflaumenmus!

Ich kann euch sagen, diese Kekse haben Suchtpotential! Ein leckerer Mürbeteig wird bestrichen mit einem selbstgemachten Pflaumenmus aus Backpflaumen und Weinbrand. Das Mus ist so lecker, dass ich aufpassen musste, dass ich nicht so viel davon nasche und noch genug für die Kekse übrigbleibt. Ich werde es sicher nochmal machen und dann in größerer Menge, denn auch aufs Brot mit leckerem Quark oder einfach nur in Joghurt eingerührt ist es super lecker!

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Jeder der gerne backt wird hiermit eine große Freude haben, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Erwerben könnt ihr das Buch auf der Verlagsseite und natürlich im Bücherwurm! Für ganz Kurzentschlossene gibt es dieses Buch auch als Ebook!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen!

Es grüßt euch aus der Sofaecke

Heike

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