„Wild Backen“ – von Eveline Wild

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Wild Backen oder doch besser wildes Backen? Wer Lust hat auf leckerste Backwerke, der ist hier genau richtig! Schon beim Durchblättern läuft einem das Wasser im Munde zusammen und diese fiesen kleinen Tierchen, die einem nachts die Klamotten enger nähen, stehen schon in den Startlöchern! Eveline Wild ist einigen vielleicht aus der ZDF-Backshow „Deutschlands bester Bäcker“ bekannt. Ich kannte sie bisher noch nicht, aber werde sie sicher auch nicht mehr vergessen, versprechen die Rezepte aus diesem Buch einfach nur super lecker zu sein!

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Literaturtest und dem Pichler Verlag zur Verfügung gestellt. Dafür hier meinen herzlichen Dank!

Die flüssige Schokolade auf dem Cover weckt gleich Lust auf mehr! Deswegen gehe ich mal gleich auf den Inhalt des Buches ein.

Nach einem kurzen Vorwort ist das Buch in sechs Kapitel unterteilt:

  1. Grundrezepte: Rezepte für Teigarten, Saucen und Cremes, die man in den Rezepten in den folgenden Kapiteln braucht
  2. Warme Mehlspeisen: Kaiserschmarren, Fruchtknödel und vieles mehr!
  3. Kuchen und Tartes: hier hat es mir der Zwetschgenfleck besonders angetan. Pflaumenkuchen mit Marzipanzwischenboden ist nur eins von vielen leckeren Rezepten.
  4. Desserts und Eis: Was würdet ihr zu Variationen von der Creme Brulée sagen?
  5. Torten: z.B. Weisse Schokoladen-Vanille-Kuppel mit Passionsfrucht
  6. Kekse: Das ist meine Kategorie! Mandelcracker zum Beispiel, die habe ich ausprobiert!

Zum Schluss kommt noch ein kleines Glossar, wo Begriffe erklärt werden.

Im Buch findet man immer wieder bei einigen Rezepten QR-Codes. Hier kann man sich kleine Videos anschauen und sich so Tricks zur Zubereitung holen!

Das Buch hat mir gut gefallen und alle Rezepte machen Lust aufs Nacharbeiten. Es ist aber nicht so gut geeignet für absolute Backneulinge. Ein bissel Erfahrung bracht man schon. Auch sind einige Zutaten sehr speziell und nicht in jedem Supermarkt zu bekommen. Für einige Rezepte braucht man extra Werkzeug, oder man improvisiert einfach!

Die Rezepte an sich sind aber sehr logisch aufgebaut und gut nachzuarbeiten.

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Mandelcracker ohne Mandeln

Ich habe ein Rezept nachgearbeitet und musste aber auch gleich improvisieren, nicht weil mir das geeignete Werkzeug fehlte, sondern weil ich alt werde! Ich war der festen Überzeugung, dass ich Mandeln im Hause habe; als ich dann den teig zum belegen fertig hatte, musste ich aber feststellen, dass dies leider nicht der Fall war. Entweder meine Mandeln sind entführt worden, oder ich habe sie irgendwann mal aufgebraucht. Im Rezept stand ja auch, dass man mit dem Belag experimentieren soll, so hab ich das gleich gemacht. So habe ich einige mit Rumfrüchten, einige mit Studentenfutter, einige mit Walnüssen und einige mit Cashewkernen belegt. Und weil die alle eh nicht so aussahen wie im Buch, hab ich die Schokolade gleich auch noch wegimprovisiert! Aber! Lecker waren sie!!! Mit Mandeln und Schoki sicher auch! 🙂

Jetzt habt ihr bestimmt alle Lust zu backen und wollt euch gleich das Buch zulegen! Dann schaut mal hier auf der Verlagsseite oder beim Bücherwurm.

Um euch die Nase lang zu machen, kann ich euch sagen, dass es noch ein zweites Buch gibt, welches ich besprechen werde. Seit gespannt auf „Wild auf Schokolade“!

Viel Spass beim Nachbacken!

Es grüßt euch aus der Sofaecke

Heike

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