Frauen sind auch nur Männer

Frauen sind auch nur Ma nner_ebook

Heute hab ich wieder einen einen neue Autorin für euch. Ich habe festgestellt, dass gerade die neuen Autoren, die ihre Bücher ohne Verlag in Eigenregie veröffentlichen, oft nicht den Platz bekommen, den sie verdient haben, um für ihre Werke zu werben. Deswegen werde ich euch hier in der neuen Kategorie in loser Reihe immer mal wieder solche „Perlen“ vorstellen.

Bereit für ein kleines Bonbon zwischendurch, eine kurze Auszeit im Alltag? Denn das ist dieser wunderbare kleine Kurzgeschichten-Roman von Lilly Panther.

Frauen sind auch nur Männer – der Titel und dieses genial lustige Cover haben mich gleich angesprochen und ich musste nicht lange überlegen und habe gleich zugestimmt, dieses eBook zu lesen und wie nicht anders zu erwarten: ich hab es nicht bereut!

Lilly Panther schreibt über die beiden Hauptprotagonisten April Moon, Kolumnistin eines Frauenmagazins und Hobbyemanze und über Christopher Sun, Chefredakteur und Kolumnist eines Männermagazins voller Machosprüche und bekennender Macho.

Beide sind schärfste Konkurenten um die beste wöchentliche Kolumne. April kann sich in ihren Augen niemanden vorstellen, der ablehnungswürdiger ist als Christopher Sun.

Doch was dann geschieht, ist für April schier unglaublich. April hat wie schon so oft in ihrem Stammlokal reserviert. An ihren Tisch setzt sich – Christopher Sun! An IHREN Tisch! Es kommt heraus, dass der Tisch irrtümlich doppelt vergeben wurde und sie entweder kampflos aufgeben oder sich der Situation mutig stellen kann. Es entbrennt ein heftiger Wortwechsel, der von der Autorin wunderbar formuliert wurde. Lustig, bissig, aber nie platt! Es ist ein bisschen, als würde man in der ersten Reihe sitzen und den beiden zuschauen. Nach diesesm Abend verschwindet Christopher leider nicht aus Aprils Leben, sondern er ist überaus hartnäckig und bleibt ihr charmant auf den Fersen. Die Frage ist, will April überhaupt, dass Christoph verschwindet?

Es ist ein wunderbar kurzweiliges und gut zu lesendes Buch, so dass man die wenigen Seiten in einem Rutsch liest. Lilly Panther hat die beiden Charaktere so fein gezeichnet, dass man glaubt sie schon immer zu kennen. Auch die übrigen Personen sind genau skizziert und sehr gut dargestellt. Man hat sie bildlich vor Augen.

Man kann beim Lesen auf eine Zeit voller Humor, Ironie und spritzigem Schlagabtausch gespannt sein. Am Ende ist man überrascht und traurig, dass es schon zu Ende ist! Ich könnte es mir sehr gut vorstellen, noch weitere so schöne kurze Geschichten über April und Christoph, über Moon and Sun, zu lesen.

Die Autorin, Lilly Panther, war so nett und hat mir noch ein paar Fragen beantwortet und ihr erfahrt etwas mehr über die sehr sympathische, junge „Mutter“ von April und Christoph.

 

Wo kommst du her?

Ich wohne mitten im Herzen von Berlin, blicke beim Schreiben aber trotzdem auf eine altersschwache Pappel und den Himmel 😉

Wie lange schreibst du schon?

Wie viele, die sich irgendwann aus der Deckung trauen, schon lange. Als Kind habe ich Geschichten geschrieben wie „Mok vom Mars“ und „Cid, der Cowboy“, die ich heute, ähm, niemandem mehr würde zeigen wollen.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Weiß ich nicht. Doch, warte. Ich habe Filme gesehen und sie nacherzählt. Später habe ich mir eigene Geschichten ausgedacht. Fan Fiction würde man das heute nennen, nur, dass ich Groupie von allem war, selbst von „Flipper“.

Was machst du sonst so?

Zu wenig für meinen Geschmack. Ich arbeite, betreue 2 kleine Kinder und einen Mann 😉 und habe wenig Zeit fürs Schreiben. Vielleicht hab ich es deshalb in meinen Geschichten so eilig.

Hast du ein Lieblingsbuch und gibt es einen Autor der dich inspiriert hat? Kommst du überhaupt noch zum Lesen?

Seit ich meine Geschichte ins Netz gestellt habe, bin ich tatsächlich nicht mehr zum Lesen gekommen – außer zum Korrekturlesen 😉 Hat sich etwas überschlagen… Lieblingsbuch? Immer das, was ich gerade lese. Ich schäme mich, es zuzugeben, aber ich sehe hauptsächlich Sitcoms und höre Musik. Ich habe eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und langweile mich schnell. Deswegen ist meine Geschichte auch so kurz und es passiert immer was – doing!

Warum spielt das Buch in den USA?

Das frage ich mich auch 😉

Was hat dich dazu inspiriert?

Ich habe keine Ahnung, ehrlich. Eigentlich hatte ich gerade einen Fantasy-Roman (meinen ersten Roman) geschrieben und mich mächtig damit gequält. Ich musste mich erholen. „Frauen sind auch bloß Männer“ floss einfach so aus mir heraus. Ohne Qual und ohne Nägelkauen. Ich habe keine Ahnung, woher es kam. Ich schätze, es war meine Art, mich zu erholen (so wie andere schwimmen, meditieren oder sich besaufen). Im Grunde war es ein Abfallprodukt meiner schriftstellerischen Qual 😉

Ist das dein erstes Buch, oder hast du schon anderes geschrieben?

Wie gesagt, dieser Fantasy-Roman war mein erster. Es sei denn, man zählt „Mok vom Mars“ und „Cid, der Cowboy“ mit.

 

Zu erwerben gibt es das kleine EBook hier: Frauen sind auch nur Männer und für alle, die keinen Kindl-eBookreader haben, kann man sich hier eine Kindl-Lese-App herunterladen und das Buch auf dem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone lesen.

Lilly Panther findet ihr auch hier auf Facebook.

Mir bleibt jetzt nur noch zu sagen: Liebe Lilly, lass uns noch viele lustige Stunden mit April Moon und Christopher Sun erleben!

Und für euch, ab in die Küche, während der Latte Macchiato zubereitet wird, schnell das Buch erwerben und dann die Sonnenstrahlen ausnutzen und ein bissel bei lustiger Lektüre entspannen!

Es grüßt euch aus der Sofaecke

Heike

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