Sylter Wolken

Heute hab ich mal etwas besonderes für euch! Die Rezension zu einem sehr schönen Buch, ein Interview mit der Autorin und ein leckeres Apfelkuchenrezept!

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Sylter Wolken ist das Debüt der jungen Autorin Sarah Mundt. Ich war begeistert und hab es in einem Rutsch weggelesen.

Das Buch handelt von der jungen Kathi. Sie lebt mit ihrem Freund Till, einem Studenten, der aber lieber Musiker wäre, zusammen in Hamburg. Das Praktikum in einer Werbeagentur ist eher mit Sklaverei zu vergleichen und als der Chef ihren Vertrag noch einmal verlängern will, schmeißt sie alles hin und geht nach Hause. Dort will sie nur noch in die Arme von Till und alles vergessen. Doch leider sind Tills Arme schon besetzt. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen, verlässt Hamburg und fährt zu ihrer Oma nach Sylt. Auf Sylt angekommen stellt sie schnell fest, dass bei ihrer Oma auch nicht alles in Butter ist und Kathi sich dringend einen Job suchen muss. Zum Glück gelingt ihr das sehr schnell und sie stürzt sich mit Elan ihn ihre Arbeit. Till und Hamburg sind vergessen und Sylt scheint das Ziel ihrer Träume, wenn da nicht doch so einige Schwierigkeiten zu meistern wären. Kurzerhand arangiert Kathi eine neue Einnahmequelle für ihre Oma: den Verkauf des wunderbaren Apfelkuchens „Sylter Wolken“ nach einem alten Familienrezept. Als sie Björn Schuster kennenlernt, scheint sich alles zum Guten zu wenden Doch vorher gilt es noch einige Probleme zu bewältigen, alte und junge Lieben wieder zueinander zu führen und mit der Vergangenheit abzuschließen. Aber alles ist einfacher bei einer Tasse Tee und einem Stück Sylter Wolken.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ist genau das Richtige für einige gemütliche Stunden mit ein bissel Herz und Schmerz!

Bisher bekommt man das Buch nur als eBook (Kindl) bei Amazon. Wer keinen kompatiblen eBook-Reader hat, kann sich kostenlos eine App runterladen und das Buch bequem auf dem Handy, Tablet oder Rechner lesen. Es hat geschätzt ca. 220 Seiten, also genau die richtige Länge für einen sonnigen, oder auch verregneten, Nachmittag.

Erwerben kann man das Buch hier: Sylter Wolken auf Amazon

Wer keinen Kindl Reader hat, kann sich hier die App runterladen: Kindl-Lese-App

Die Fortsetzung wird auch schon geschrieben und wenn alles gut klappt, kommen die Sylter Sterne noch dieses Jahr heraus. Ich würde mich sehr für die Autorin freuen, wenn es dann auch eine Printausgabe gibt! Mal sehen, ob es in diesem Band dann auch ein leckeres Familienrezept gibt.

Sarah Mundt war so nett und hat mir ein paar Fragen online beantwortet und so weiß man, wer sich hinter dem Namen verbirgt, nämlich eine ganz normale und sehr sympathische junge Frau!

Wie alt bist du?

Ich werde im September 30 Jahre.

Wo kommst du her?

Geboren wurde ich in der Nähe von Lüneburg, wohne aber jetzt schon seit einigen Jahren mit Mann, zwei Kindern und drei Katzen nicht weit von Oldenburg entfernt.

Wie lange schreibst du schon?

Ich hab mir schon als Kind immer Geschichten ausgedacht und ungefähr mit zwölf oder dreizehn begonnen sie aufzuschreiben. Zunächst viel Fanfiction, dann im Laufe der Jahre kamen immer mehr eigene Sachen dazu und verdrängten die Fanfiction schließlich völlig. Sylter Wolken ist mein erster Roman. Vorher hab ich hauptsächlich Kurzgeschichten und Satiren geschrieben.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

So etwas wie eine Initialzündung gab es da eigentlich nicht, jedenfalls nicht, dass ich mich erinnern könnte. Wenn mich etwas sehr beschäftigt hat, habe ich meine Gedanken darüber aufgeschrieben, hab versucht, meine Gefühle in Worte zu fassen und festzuhalten. Wenn man etwas formuliert, wird es klarer im Kopf. Ich empfinde das Schreiben als sehr befreiend.

Was machst du sonst so?

Wie ich oben gesagt habe, habe ich einen Mann, zwei Kinder und drei Katzen, die mich sehr auf Trab halten. Außerdem arbeite ich noch stundenweise für eine Werbeagentur, was mir sehr viel Spaß macht. Meine große Leidenschaft ist das Kino, aber dafür habe ich nur noch selten Zeit und Gelegenheit. Da muss dann die Konserve herhalten.

Welches ist dein Lieblingsbuch und gibt es einen Autor der dich inspiriert hat? Kommst du überhaupt noch zum Lesen?

Mein Lieblingsbuch ist immer das, das es gerade schafft, mich in seine Geschichte hineinzuziehen. Das Buch, dass das am häufigsten fertiggebracht hat, ist allerdings Tolkiens Herr der Ringe. Das hab ich zum ersten Mal mit 13 oder 14 gelesen – noch vor der Verfilmung und seither bin ich bestimmt zehn Mal mit Frodo auf die Reise gegangen.

Warum Sylt?

Schon mit meinen Eltern bin ich jedes Jahr auf Sylt gewesen und auch jetzt versuche ich, mindestens ein Mal im Jahr auf meine Lieblingsinsel zu kommen.

Sind Sylter Wolken dein Lieblingskuchen?

Ich muss gestehen, die Sylter Wolken sind eine Erfindung von mir. Das Rezept ist eigentlich ein sehr leckerer Apfelkuchen, den eine Tante von mir immer zu Familienfesten macht. Normalerweise wird die Sahne dazu gereicht. Aber es schmeckt auch wunderbar, wenn man sie gleich darauf streicht und mit etwas Zimtpulver bestreut – was den Kuchen dann zu Sylter Wolken macht.

Für alle, die nicht nur neugierig auf das Buch sind, sondern denen auch das Wasser im Munde zusammenläuft, hab ich hier das Rezept für Sylter Wolken, welches ist veröffentlichen darf.

Ihr findet Sarah Mundt und das Rezept auch auf Facebook: Sarah Mundt auf Facebook

Also, ran an den Mixer, während der Kuchen bäckt schnell das Buch kaufen und dann gemütlich mit Buch und Kuchen in die Sofaecke! 🙂

Viel Spass und lasst es euch schmecken!

Aus der Sofaecke grüßt euch

Heike

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2 Gedanken zu “Sylter Wolken

  1. weil ich selbst ein absoluter Sylt-Fan bin, habe ich mir das Buch auf E-Book runter geladen. Wunderbar zu lesen, man befindet sich dabei auf der Insel, lässt sich den Wind um die Nase wehen und möchte gleich den nächsten Urlaub buchen (was wir für nächstes Jahr auch gemacht haben!). Das Kuchenrezept wird am Wochenende ausprobiert. Vielen Dank dafür!
    Eine gute Zeit und schöne Schmökerstunden. Helga Henke aus dem Südbadischen des Landes

    Gefällt 1 Person

    • Vielen Dank, liebe Helga! Ich kann dir nur sagen, dass der Kuchen genial ist! Ich habe beim nächsten mal etwa ein Drittel mehr Teig gemacht. Ich mag es gerne wenn „oben ein bissel mehr“ drauf ist! 🙂
      Liebe Grüße
      Heike

      Gefällt mir

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